Category: Pflanzen (page 6 of 9)

Auf goldenen Oktober folgt Kahlschlag-November und Arbeiten am Dach

Was für eiDSC_1034n Wetterchen gestern! Ich hatte vorher kein Wetterbericht geguckt und war eingepackt für ca. 4 Grad Aussentemperatur, was hab ich geschwitzt. Schließlich hab ich den ganzen Tag im Pullover gearbeitet und sogar nach Sonnenuntergang musste ich meine Jacke noch nicht anziehen. So lob ich mir das, so kanns bleiben, muss ich doch nicht auswandern.

Auf dem Weg in den Garten stand ich hier an der Ampel:  Wunderschön, manchmal könnte man denken ich wohne im Dorf. Auf der Strecke von der Arbeit in den Garten komme ich immer an dieser Feldsteinkirche aus dem 13. Jh. vorbei.

Ich hab länger nicht geschrieben, das heist aber nicht, dass sich nichts getan hat. Ich war mit dem Dach des Gartenhauses beschäftigt. Das Material für den Dachstuhl wurde geliefert und gestern kam das Material zur Neueindeckung. Ich habe wieder aus verschiedenen Baucontainern Ziegelsteine gesammelt und in den Garten gefahren, um die Hohlräume schließen zu können, die durch die Veränderung der Dachkonstruktion entstehen werden.

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Die Hälfte des Daches ist bereits abgedeckt. Es gibt einige unvorhergesehene Schwierigkeiten und deshalb zieht es sich.

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Herbstpflege an den Laubgehölzen und Obstbäumen 2 und Erdbeerbefreiung

Ich habe meine Hecke mal wieder vom Hopfen befreit. Der hat sie so was von im Würgegriff. Die Hecke ist dort nur halb so hoch und manche Äste sehen schon fast tot aus, weil sie kein Licht abkriegen. Ob ich diese Pflanze jemals besiege?
Der Hopfen in der Hecke ist der einzige mit diesen Hopfendolden, der Rest im Garten hat das nicht, wird aber genauso bekämpft. Vor dem Entfernern aus der Hecke hab ich mal ein bisschen Hopfen geerntet.

IMG_0680Und dann hab ich ewig am Gestrüpp rum gezerrt und alles weg gehächselt. Tod dem Hopfen! Ja wieso denn, denkt da vielleicht einer, aber der Schaden, den er anrichtet ist einfach größer als irgendein Nutzen. Er steht einfach an der falschen Stelle.

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Herbstpflege an den Laubgehölzen und Obstbäumen 1

Heute habe ich meine kleine kranke Sauerkirsche gefällt. Hätte ich schon letzten Herbst machen können, aber ich hatte noch Hoffnung. Jetzt habe ich sie nicht mehr, der Baum wird sich nie erholen, er ist einfach zu stark geschädigt .

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Diese Schäden an der Rinde, diese Einflugschneisen für Pilze… Das Laub zeigte Chlorose, was an den Versorgungsfähigkeiten des Baumes liegt und nicht an der Erde und die Blätter sehen ganz grässlich aus, nachdem sie im Frühjahr hart von Blattläusen massakriert wurden.
Es spricht nichts mehr für den Baum und nebenan ist jetzt eine Aprikose gepflanzt, die den Platz gebrauchen kann. Ich habe die Tage immer die gute Kamera vergessen mitzunehmen, deshalb musste ich mit dem Handy knipsen. Schlechte Bildqualität sei daher bitte entschuldigt.

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Das große Ernten geht weiter

Alle drei Tage spätestens müssen das Fallobst gesammelt  und die Tomaten gepflückt werden. Die Tomaten sind echt irre. Ich komme kaum hinterher. Heute habe ich diese Ernte eingefahren:

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Ich habe es nicht gewogen, aber ich würde sagen, ich habe einen neuen Rekord aufgestellt. Es gibt derzeit nur ein Problem: Durch die starken Regenfälle in den Letzten Tagen sind nahezu alle Tomaten aufgeplatzt. Das gilt in besonderem Maße im Gewächshaus, obwohl es da selbst ja nicht regnet und ich eher gleichmäßig wässere, wenn.  Aber wenn es rundherum regnet, zieht auch die Erde im Gewächshaus das Wasser. Zudem ist die Erde seit dem Austausch etwas zusammen gesunken und ist jetzt unter dem Höhenniveau der Umgebung, so dass sich das Wasser da noch etwas stärker sammelt, wie in einer Badewanne.

Der Boden ist reiner Kompost und so wachsen die Tomaten dort überdimensional. Die Größen, die die Purple Russian erreichen, haben nichts mehr mit dem zu tun, was man Sortenstandard bezeichnen kann. Nur eben diese Risse:

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Gartenrundgang September

Der 31.08. war für mich der letzte Sommertag  (über 30 Grad). Darauf folgte ein Temperatursturz von 10 und mehr Grad und Gewitterschauer und Wolken sorgten für weiteren Verdruss. Immer, wenn die Sonne rauskam, hab ich in den letzten Tagen die Kamera rausgeholt, um den Garten im September festzuhalten. Im Sonnenschein ist Garten einfach schöner und der Niedergang tut weniger weh.

Fangen wir mit den Obstwiesen an:

DSC_0431In der Mitte der Wiese hatte einst wohl ein Beet existiert, dessen Bepflanzung aber seit langem eingegangen sein muss. Dort war die Erde anschließend abgesunken, so dass eine große Senke im Boden war, wie, als hätte man dort eine Teichschale rausgenommen. Alle Erde , die beim Wegeverlegen angefallen war und beim Einebnen des Kiesrondells anfiel, habe ich dort immer kleckerweise ausgebracht und fest getrampelt. Auf dem Teil, der zum Haus zeigt, habe ich breits Rasen gesäht.

DSC_0430Ich habe den vorderen Süßkirschenbaum beschnitten. Alle kranken Äste und alle die, zu dicht, überkreuzt oder zu weit nach unten hängend wuchsen, sind entfernt worden. Der Baum hat jetzt nahezu eine Flachkrone.

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Die beschnittene Sauerkirsche.

Auch die große Sauerkirsche daneben habe ich geschnitten. Sie hatte eine Krone im Ungleichgewicht entwickelt, nachdem sie sie falsch beschnitten worden war. Aber auch hier wuchs allerlei in die falsche Richtung und einige abgeerntete kahle Ruten habe ich auch weggenommen. Ich bin mit dem Rückschnitt noch nicht ganz fertig, weil ich den höchsten Ast noch einkürzen muss. Der ist nämlich nicht die Stammverlängerung sondern eine Leitastverlängerung. Wegen dem Prinzip der Spitzenförderung würde dieser immer weiter den größten Zuwachs haben und die Krone würde immer unausglichener wachsen. Der Beschnitt ist, was die Blattmasse angeht, ziemlich radikal ausgefallen, aber jetzt stimmt wieder die Form und ich bin gespannt ob er nächstes Jahr entsprechend förderlich austreibt.

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Die Pflanzen auf dem Kiesbeet

Die Pflanzen im Kiesbeet sind angewachsen und sehen schon schön aus. Der Pflanzplan hat sich jedoch geändert, durch Bestand der dort noch aus dem Boden gekommen ist und weil es nicht alles zu kaufen gab, dass ich gewollt hätte. So sieht die aktuelle Bepflanzung aus:

Image010715111305-000Und so sieht es in echt aus:

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Die Vexiernelke und die Pechnelke. Rechts ragt der Oregano ins Bild.

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Besuch beim Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten

Endlich habe ich es mal hinbekommen zum Staudenmarkt in den Botanischen Garten zu erscheinen. Ich wollt ja eigentlich nur gucken, da ich gehört habe, dass günstigere Möglichkeiten gibt Stauden zu kaufen, als hier. Aber ich habe gehofft im Botanischen Garten gäbe es vielleicht seltenere Pflanzen oder besondere Varietäten. Letztendlich ist es wie ein Besuch im Ikea, man will nur hin, um sich insperieren zu lassen und am Ende kauft man doch immer was.

Die Leute, die schon das zweite Mal kommen sind präpariert mit ihrem selbst mitgebrachten Transportmöglichkeiten: Bollerwagen, Sackkarren mit Einkaufskiste und Trolleys, ich nicht:-( Dummerweise stellt die Location kein Einkaufswägelchen. Sehr ungünstig bei den langen Wegen und es drückt die Kauffreude ungemein. Ungünstig für den Umsatz. Ich dachte der Botanische Garten selbst verkauft da sein vermehrtes Zeug, aber dem ist gar nicht so. Verschiedene Baumschulen und Züchter verkaufen da ihre Sachen. Dem Botanische Garten kann das Einkaufskorbproblem deshalb egal sein, er kommt trotzdem auf seine Kosten, denn ich musste den üblichen Eintritt zahlen.

Erfreulicher Weise war es gar nicht so voll, lag wohl am Wetter, bzw. stauten sich Diejenigen, die gekommen waren  vermehrt in den gastronomischen Bereichen.

 DSC_0345Gott, wie liebe ich dieses Gewächshaus. Es sieht so brittisch aus! Der Markt ist schon was fürs Auge, so schön eingebettet in die Architektur und die Landschaften des bot. Gartens.

Manche Händler hatten sich auf bestimmte Gattungen spezialisiert. Z.B. Funkien, Allium, Lilien, Phloxe, Päonien. Am überraschensten fand ich darunter einen Stand, der sich auf Leberblümchen spezialisiert hatte. Dem Leberblümchen wird ja eher weniger Aufmerksamkeit zu teil.

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Hier eines der Sortimente an Phlox, rechts eine ungewöhnliche Färbung, die ich noch nicht kannte.

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Dieser Stand z.B war vor allem auf Rittersporne ausgelegt. Diese rosarote, gefülle Sorte erinnert irgendwie kaum noch an einen Rittersporn, war aber schwer beliebt, genauso wie Silberkerzen.

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Portraits der diesjährigen seltenen Tomatensorten

Wer frühere Artikel dieses Blogs zu den Tomaten gesehen hat, weiß, dass ich  keine Tomatensetzlinge gekauft  habe, sondern alle Tomaten aus Samen selbst vorgezogen habe. Drei Sorten stammen dabei von einem Saatgut-Erhaltungsbetrieb von den Kanarischen Inseln, eine italienische Sorte habe ich im Baumarkt gekauft und die Wildtomaten hatte ich als samenfeste Sorten aus dem Vorjahr zur Verfügung. Bei allen Sorten, bis auf die italienische San Marzano lag mein  Fokus neben erhofften Geschmack auf Resistenz gegen Krautfäule und Klimaangepasstheit. Deshalb habe ich größtenteils osteuropäische Sorten. Gelbe Tomaten baue ich nicht an, ich finde sie schmecken fad. Rote schmecken mir einfach besser.

Sorte: Stupice:

DSC_0787Stupice ist eine kartoffelblättrige, tschechische Sorte. Sie ist die früheste meiner Sorten. Sie bleibt unter 1,50 Meter und will buschig wachsen. Das kommt dem Ertrag zu Gute, aber die Triebe müssen abgestützt werden. Der Platz für eine buschig wachsende Tomate muss mit eingeplant werden.

Die Stupice hat bei mir durchgehend die Gelbkragenkrankheit, was sich nur auf zu viel Sonne zurückführen lässt. Dass eine Tomate zu viel Sonne haben kann, war mir auch was neues. Auch von daher ist es klug die Tomate nicht zu stark auszugeizen, da die Blätter die Früchte beschatten können und sich der Gelbkragen nicht bildet. Ansonsten empfielt sich Halbschatten oder ein Schattiernetzt/ keine direkte Sonne.

Die Früchte  sind 5-7 cm im Durchmesser, mehrheitlich rund, manchml aber auch gerieft und dann größer bis 10 cm im Breitenquerschnitt, wie bei einer kleinen Fleischtomate. Sehr ertragreich. Den Geschmack finde ich jetzt nicht besonders erinnerungswürdig. Man kann sagen, ist halt ne Tomate, nicht besser als aus dem Laden.

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Anlage des Kiesrondells und des Kiesbeetes 2 + Bepflanzung

So, es geht weiter. Das Gros der Pflanzen ist gekommmen. Es fehlen noch die Schafgarben und die kleine Spornblume. Die ist derzeit nicht lieferbar. Da mir der Straßensplit ausgegangen ist, habe ich im Baumarkt je 25 kg Marmorsplit und Feinkies 4-8 mm gekauft. Damit habe  ich den Boden in den zu bepflanzenden Bereichen aufgearbeitet.

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Das habe ich überall gemacht, wo es möglich war. Auf dem Kiesbeet standen schon ein paar Pflanzen, wo ich natürlich nur drum herum arbeiten konnte (Das waren ein Schleierkraut, eine Rose, ausgesamte Vexiernelken und mehrere Oregano-Ableger.) Einige Pflanzen habe ich vor der Verlegug des Unkrautvlieses eingepflanzt, weil sich das Pflanzloch ohne Vlies besser auffüllen ließ. An anderen Stellen habe ich in die verlegte Folie gepflanzt, das sieht dann so aus:

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Da, wo ich nach dem Pflanzen die Folie verlegt habe, musste ich Löcher von oben einschneiden. Bei der Rose und dem Schleierkraut war die erste Bahn zu Ende, so dass ich es überlappend verlegen konnte.

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Gartenrundgang Anfang August

Es ist mal wieder Zeit für einen Gartenrundgang, eigentlich wollte ich ja jeden Monat Einen machen, aber ich habe es für Juli einfach nicht geschafft. Ich hatte zu viel mit der Arbeit als solches zu tun.  Aber dafür sieht man jetzt eher einen Vergleich:

Ich starte immer gerne mit einem Überblick den Hauptweg runter Richtung Garentor unr hoch Richtung Haus.

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Von den Stauden in der Rabatte mache ich nur eine Bildersammlung, auf den Pflanzplänen unter Gartenplanung kann man nachlesen, was wo steht.

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Die Phloxe blühen jetzt, die Mehrheit hatte ich im Frühjahr bestellt, hellrosa mit pinker Mitte ist “Bright Eyes”, der Weiße mit lila Knospen ist “Schneerausch”, der Magenta-blau-Lila heißt “Blue Paradise”. er ist magenta/ pink in der Frühphase der Blüte und bei normalem Tageslicht. In der Blauen Stunde und wenn die Blüte älter wird, verfärbt sie sich blau. Dann habe ich noch zwei Pflanzen aus dem Rasen ausgegraben. Eine ist noch nicht aufgeblüht, die andere kenne ich, aber nicht beim Namen. Sie ist so korallenrot.

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