Category: Ernte verarbeiten (page 1 of 3)

1. Honigernte: Wie geht eigentlich Honigschleudern?

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Jetzt kommt endlich der Post zum Honig schleudern! Letztes Jahr durfte ich bei meinem Imkerpaten das erste Mal beim Honig schleudern helfen, dieses Jahr habe ich mit ihm ach meinen eigenen Honig geschleudert. Für die routinierten Imker normal und banal und keinen Kommentar wert, für mich spannend und lehrreich, denn ich durfte überall selbst Hand mit anlegen.

Erste Erkenntnis: Honigschleudern ist eine langwierige Angelegenheit- hier wurde 6 Stunden gearbeitet, nur fürs Schleudern (Ohne Endreinigung der Räumlichkeit). Zweite Erkenntnis: Es ist eine ganz schöne Sauerei. Man tut gut daran, die passenden Räumlichkeiten und Hilfsmittel zu haben.

Es war die erste Ernte im Jahr, die Frühjahrestracht. Mein Imkerpate hatte aus all seinen Völkern von verschiedenen Standorten die Honigwaben zusammen getragen. Hier standen sie nun alle übereinander gestapelt und warteten darauf, entdeckelt zu werden. Vor dem Entdeckeln wird mit dem Stockmeißel der Anbau auf den Oberträgern entfernt.

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Das ist alles schönes, neues Wachs was gesammelt, aufbereitet und so dem Wachskreislauf wieder zugeführt werden kann oder verkauft werden kann. Mit dem Wachs in den Honigwaben macht man das nicht, das wird, wenn es eingeschmolzen wird, dem Kreislauf entzogen. Denn dieses Wachs kann durch Bienenmedikamente oder Einträge aus der Landwirtschaft belastet sein. Solches Wachs benutzt man dann zur Herstellung von Kerzen oder in der Industrie usw., wenn man Großimker und nennenswerte Mengen abgeben kann.

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Der Gemüsegarten Anfang Mai

Endlich kann ich auch mal wieder Bilder aus dem Gemüsegarten zeigen, denn nun gibt es ach wieder was zu sehen. Hier vorne roter Kohlrabi, dahinter Knoblauch.

Hier kommen schon die Erbsen aus der Erde.
Hier wachsen verschieden Rettiche, Radies, Schnittsalat und Asiasalat.
Im Beet gerade zu hinten wächst wieder Knoblauch, hier die sehr große Sorte Messidrome.
Grüner Kohlrabie im Hochbeet. Hier kommen später die Chilis und Paprika rein.
Das Kräuterbeet mit Thymian, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Maggikraut, Bohnenkraut, Salbei und Oregano. Borretsch und Dill keimen gerade. In der leeren Ecke vorne habe ich Frühlingszwiebel gesäht.
Im Kompost, der im Hochbeet gelandet ist, waren sehr viele Kürbissamen (Hokkaido). Das war nicht geplant, aber jetzt habe ich natürlich selektierte Sämlinge. Muss ich nur umsetzten. Da können sie nicht bleiben.
2. Ernte

Der Topfgarten über den Dächern von Kairo

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 Cairo Urban Gardener

Meine Freundin Bianca lebt seit vielen Jahren in Ägypten.  Seit einigen Jahren wohnt sie in einer Wohnung mit einer riesigen Dachterasse von 97 Quadratmetern.  Über die Jahre hat sie dort einen Dachgarten entwickelt, in dem sie ihrer Leidenschaft für Kakteen und Sukkulenten frönt, aber auch so viel Nutzpflanzen anbaut, wie in Topfkultur und dem dortigen Klima möglich ist.

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Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, was es  bedeutet, in einer so anderen Klimazone zu gärtnern und Topfgärtnern auf einer Dachterasse in einer 9 Mio. Stadt ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Die Motivation und die Liebe zum Wachsen und Gedeihen teilen wir aber gleicher Maßen.

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Gartenrundgang Oktober und letzte große Ernte

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Blick vom Gemüsegarten über die kleine Obstwiese mit den Bienen.

Der goldene Oktober neigt sich dem Ende und langsam geht es ans Abernten und Aufräumen. Aber der Garten hat noch immer einiges zu bieten, da wird es doch mal wieder Zeit für einen Gartenrundgang:

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Jetzt spielen die Ringelblumen ihre Stärke aus: Ihre anhaltende Blüte, auch sehr spät im Jahr.  Ich schneide die Pflanzen immer zurück, damit sie sich nicht unkontrolliert aussähen. Dadurch verlängert sich die Blühdauer einer Pflanze sehr.

Die automatische Bewässerung ist noch immer in Betrieb, weil für die ersten beiden Oktoberwochen kein Regen angesagt war. Aber die Frequenz und Beregnungsdauer ist runter geregelt.

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Nach dem Foto habe ich das Spargelkraut runter geschnitten. Ein mal in der Woche nehme ich das Laub auf, zusammen mit dem Rasenmähen. Das nehme ich gerne um abgeräumte Beete zu mulchen.

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Der Einmacherthon

Angefangen hat es mit den Gurken im Juli. Die Salatgurken wurden dem Namen entsprechend versalatet oder verschenkt. Die Einlegegurken natürlich eingelegt. Ich liebe es, wenn man sein Gemüse irgendwie mit in den Winter nehmen kann. Im Juli  habe ich meine Ernte noch mit nach Hause genommen zur Verarbeitung. Das mach ich jetzt nicht mehr, das ist mir zu viel Schlepperei geworden. Jetzt trage ich nur die Gläser in den Garten und schleppe nur das eingeweckte nach Hause.

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Im GIMG_1625arten hat jetzt die arbeitsreichste Zeit angefangen: Alles was wächst, muss auch verarbeitet werden, oder es verfällt. August bis September ist Hochkonjunktur bei Kernobst (z.B.: Äpfel und Birnen),  Pflaumen und Mirabellen und bei den Tomaten.  Auf einmal gibt es alles in Massen.

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Aktuell Ich habe  große Mengen an gutem Fallobst. An jedem Gartentag krauche ich über die Obstwiesen und sortiere Gutes von Schlechtem.

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2018 ist bei mir ein Hammer-Apfeljahr. Letztes Jahr ging ja gar nichts und die Bäume haben anscheinend ihre Kräfte für dies Jahr doppelt mobilisieren können. Die Bäume hängen zum Bersten voll.

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Jacob Lebel

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Seltene Tomatensorten 2018- Teil 2

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Michael Pollan, mein Platz 1:

So fantastisch  wie sie aussieht, schmeckt sie auch: Meine allerliebste Tomate, die Michael Pollan. Noch keine der anderen hoch gelobten Tomaten konnte sie vom Treppchen stoßen. Schade, dass sie einen begrenzten Wuchs hat und mit 1,20-1,50 Metern relativ klein bleibt.  Denn dadurch wird die Erntedauer natürlich arg verkürzt. Die Sorte möchte man immer naschen, sie ist zu schade, um sie zu verkochen.

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An ihren merkwürdigen Wuchs muss man sich erst einmal gewöhnen: Sie lässt immer die Blätter hängen, als fehle es an Wasser. Deswegen sieht sie immer leicht ungesund aus, auch wenn sie  mehr Wasser hat, als bei mir. Die Pflanze unten links hat ihre Wachstumsgrenze schon erreicht. Und obwohl sie immer so leicht ungesund aussieht, trägt sie reichlich. Fruchtgröße bis  50 Gramm. Schmeckt wunderbar frisch, säuerlich-fruchtig. Die Sorte kann nur mit Regenschutz erfolgreich angebaut werden.

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Ernteglück

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Das war meine erste Tomatenernte. Gleich darunter die zweite, das sah schon ganz anders aus. Jetzt ist wieder Zeit des Überflusses.

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Die einzelnen Sorten werde ich wieder extra vorstellen, das burgund-farbene ist roter Basilikum, außerdem ernte ich fleißig Salat- und Einlegegurken, die ich natürlich auch ständig einlege.

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Zwei Wochen Nutzgarten: Johannistag bis 8. Juli

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Dank viel Beregnung mit dem Rasensprenger, sieht mein Garten immer noch grün aus, während drum herum die Wälder und Äcker brennen. Schlimm. Ich graule mich aber vor der diesjährigen Wasserrechnung.

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Das erste Ernteprodukt in den zwei Wochen  waren die Johannisbeeren, die von meinem Nachbarn rüber wachsen. Als Ausgleich wachsen bei ihm meine zu ihm Kirschen rüber.

Der Gemüsegarten ist dies Jahr schwierig und deshalb etwas frustierend für mich. Ich habe diverse Problemchen, durch das ein oder andere Getier, darunter auch mein Hausgetier oder wieder mal durch oder Pilz- oder Viruserkrankungen.

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Hier sieht man ein gutes Beispiel: Schäden durch Ameisen. Erst haben sie mir die Wurzeln meiner Setzlinge angenagt, so  das ein paar Kohlrabi und Rote Beete eingegangen sind. Bei denen, die geworden sind, gingen sie dazu über die Epidermis anzunagen und die Säfte zu saugen, die die Pflanzen versorgen. Später, wenn die Epidermis dicker wurde, ließen sie davon ab, aber so sah dann der ausgewachsene Kohlrabi aus: Aus einer kleinen Schadstelle am Baby-Kohlrabi wurde ein große Narbe. Continue reading

Die letzte Ernte 2017

Mitte Dezember habe ich die letzten Ernten vor dem Frost eingeholt, den Rotkohl (aber nicht alles, mal gucken, was er aushält) und den Sellerie und die letzten Beete aufbewahrtem Laub aus Laubsäcken abgedeckt.

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Ich war mit den geernteten Köpfen, doch ganz zufrieden, sie standen ja zu schattig und wollten nicht richtig an Masse zulegen. Und ich war sehr überrascht, wie schwer die Köpfe waren,im Vergleich zu ihrer Größe. Beim Weißkohl war es genau anders rum. Der Rotkohl scheint dichter gewickelt zu sein. Und wegen des überraschenden Gewichtes habe ich die Köpfe mal gewogen, nur um zu wissen, was ich da fühle.

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Vom Garten auf den Tisch: Selleriesuppe mit Maronen und Bratapfelkuchen

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Ich muss mir keine Mühe geben um jahreszeitlich zu kochen, denn was sich verkochen lässt, drängt sich förmlich auf: Ich habe noch relativ viel Sellerie und der wächst langsam so merkwürdig länglich und deshalb muss er abgeerntet werden. Die Kartoffeln sind schon lange geerntet und warten im Erdkeller auf ihre Verarbeitung. Hm, und was könnte ich noch dazu geben, damit es interessanter schmeckt? Beim Ausflug in de Pilze hatten wir so viel gesammelt dass ich alles Übrige eingefroren habe. In kleinen Portionen, so dass ich nur in den Gefrierschrank greifen brauche, um mir geputzte Waldpilze her zu zaubern.

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Sieht gut aus mein Sellerie, schön weiß. Aber er hat schon wieder diese wattigen Stellen.

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