Category: Bienen (page 1 of 3)

Bienen: Aus 1 mach 4: Mission Schwarmfang

Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden. Das gilt auch für meine Pläne mit den Bienen. Ich dachte ja ich hätte das Thema Schwarmkontrolle erfolgreich hinter mich gebracht, aber ich hatte mich geirrt und der Grund ist einfach: Meine mangelnde Erfahrung.

Ich hatte doch einen Königinnenableger gemacht und 3/4 des Volkes mit zwei Weiselzellen (bereits gelegte Königinnen) in der alten Kiste zurück gelassen. Weil das Volk aber nun erst mal ohne Königin war, bekamen sie Panik und legten Nachschaffungzellen an. Die erste Königin stach nicht die zweitgeborene ab, wie ich erwartet hatte, weil das Volk bereits zu stark in Schwarmstimmung war, als ich eingriff. Und während ich mich schön zurück lehnte, machte sich die erste Königin mit der Hälfte der Bienen in der alten Behausung auf zu neuen Ufern:

Diese Traube war riesig und sauschwer. Ich konnte die Kiste mit den Bienen nicht mehr alleine heben. Zu dem Eigengewicht der Bienen kommt ach noch 2-3 Kg Honig dazu, den so ein Schwarm als Reiseproviant mitnimmt.

Normalerweise macht man das nicht nachts, denn dann können die Bienen sich nicht selbst in die Schwarmfangkiste einfinden, weil es zu kalt ist und sie nicht auffliegen können.

Warum habe ich es dann nachts gemacht? Weil ich nicht wusste, wann der Schwarm abgegangen war und wie lange er da hing. Denn so ein Schwarm bleibt nicht lange in dieser Traube hängen. Beim ersten Sonnenstrahl am nächsten Morgen hätte er weg sein können. Deshalb musste ich es sofort machen, als wir ihn bemerkten. (Anruf von meinem Mann: ” Wart mal, hier hängt irgendwas im Baum, ne Tüte oder sow…. ach du *!!”–> Für Interessierte: Wie entscheiden Bienen sich für eine neue Behausung (in englisch) Vortrag von Tom Seeley, professor of neurobiology and behavior: Honeybee Democracy

Mein Mann hat ein kleines Filmchen gemacht, von meinen Bemühungen den ersten Schwarm einzutüten, die Musik dazu hat er gleich dazu gemacht:

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Gartenrundgang Ende Mai

Heute gibt es wieder einen klassischen Gartenrundgang: Gucken was wächst und was sich wie entwickelt. Neu an diesem Standort: Die schwefelgelbe Iris. Sie macht sich prächtig, deutlich besser als an ihrem alten Standort. Der Rhododendron kämpft darum den Farn zu überragen, um überhaupt noch Licht abzukriegen.
Im Garten beginnt jetzt wieder die lila Phase: Lila dominiert das Bild, hier von Allium und Akelei.

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Aus 1 mach 2: Mein Bienenvolk hat sich vermehrt!

Uh, das war knapp und ich habe dabei ganz schön geschwitzt!

Eigentlich wollte ich nur so prophylaktisch einen Ableger machen weil ich mein Volk sehr stark fand und Sorge hatte, dass ich aus Unerfahrenheit den richtigen Zeitpunkt verpasse und mir ein Schwarm abgeht. Immerhin war es erst Ende April. Mein Imkerpate scherzte noch, “So, du hast also Panik?…” Als wäre der Gedanke völlig übertrieben.

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2 Wochen April: Kompost, Euphorbien, Tulpen& Co.

Die Tomaten sind nun so groß, dass sie an die Decke der Anzuchtstation stoßen, deshalb ziehen sie nun in Töpfen ins Gewächshaus um. Gleichzeitig ist das der Anstoß für mich, mich um die Bodenauffrischung in den Tomatenbeeten, dem Gewächshaus, dem Hochbeet und den Kübeln zu befassen. Denn was das für einen Unterschied und für Probleme machen kann, wenn man es nicht tut, habe ich letztes Jahr gelernt.

Ein Kompost muss wieder als Nahrungslieferant herhalten, obwohl ich nicht behaupten kann, dass er durch wäre. Aber  auch unreif ist der Kompostinhalt super zeug und sehr nahrhaft. Es sieht fast aus, als hätte ich die Schubkarre mit Stallmist befüllt.

Es sind Holzhächsel, ehmaliges Unkraut, Erntegut und vor allem Fallobst. Darauf stehen die Mistwürmer total.

Dies Jahr sind überall unfassbar viele Apfelsämlinge aufgegangen. Ich habe keine Ahnung warum, denn ich habe nichts anders gemacht, als in den anderen Jahren. Und die Sämlinge sind nicht nur im Kompost, sie sind auch im Fallbereich unter den Bäumen, auf den Beeten und Wiesen und es sind auch mehrere der Sorten, die ich habe. Mysteriös!

Letztes Jahr hatte ich in Zuge der Tomatendüngung von Asche als Dünger gehört. Ob man mehr die Vorteile sieht, oder die Bedenken teilt ist Ansichtssache. Hier kann man sich, bei Interesse zu dem Thema kurz informieren.

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Vollfrühling, Steingarten und 1. Honigraum

Der Beginn der Obstbaumblüte läutet den Vollfrühling ein und gleichzeitig ist er das Signal für das Imkerei-Handwerk den Honigraum aufzusetzen, den jetzt wird enorm viel Honig eingetragen nd das Volk wächst exponential. Gleichzeitig blüht’s auch andersweitig in allen Ecken und ich habe eine Menge zu tun.

Türkenpflaume im Vordergrund, dahinter die Kirsche

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Schlupf der Mauerbiene & Frühjahrsblüher

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Heute habe ich den restlichen Wein an der Giebelseite geschnitten und wie immer das Loch in der Mauer inspiziert, in das eine Wildbiene ihre Brut gelegt hatte. Eher beiläufig, wie immer eben im Vorbeigehen, doch heute gab es etwas Neues zu sehen! Die ersten Bienen haben sich durch ihren Lehmdeckel gefressen, aber sie verharren in ihrem Gang. Vielleicht ist es ihnen zu kalt? In dem anderen Bohrloch sitzt auch eine geschlüpfte Solitärbiene. Ich dachte ja, das  Loch sei nicht belegt, weil es nicht bis vorne belegt war, im Gegensatz zu dem Anderen. Tief im Tunnel sitzt die geschlüpfte Biene. Ich habe mit der Taschenlampe rein geleuchtet, konnte aber kein Foto machen.

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Den ganzen Tag, habe ich geguckt, ob die Biene doch einen Ausflug machen will, aber sie tat es nicht. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Tagen aussieht. Aber wahrscheinlich ist sie einfach weg, wenn ich das nächste mal komme.

Auch meine Honigbienen sind aktiv und sammeln fleißig Pollen.  Bei meinem Nachbarn mit den unglaublich vielen Frühblühern finden sie ab Februar immer ein gutes Angebot, aber auch ich habe ein paar schöne Blüten zu bieten, und ich arbeite daran, dass es mehr wird. Ich zeige bis auf den Neuzugang ja jedes Jahr die gleichen Pflanzen, deswegen verzichte ich heuer darauf alle namentlich vorzustellen.

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Es lebt! – Frühlingserwachen bei den Honigbienen

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Viele haben mich in letzter Zeit gefragt, wie es den Bienen geht, was gerade bei ihnen passiert und woher ich das weiß. Ich wollte gerade ganz trocken ausholen vom Ist-Stand zu berichten, aber siehe da, das Wetter spielt mir in die Hände: Die Bienen fliegen (schon zum zweiten Mal), aber ich bin das erste Mal Zeuge. Heute waren es 15 Grad, das ist der Startschuss für die Bienen, obwohl erst Mitte Februar ist.

Woher weiß ich, dass sie schon mal geflogen sind in den letzten Tagen? Sie haben tote Bienen vor die Tür gekehrt und eine Biene war auf dem Anflugbrett verklammt.

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Verklammen:

Honigbienen sind wechselwarme Tiere. Die Körpertemperatur wechselwarmer Tiere entspricht nahezu der Temperatur der Umgebung. Im Bienenvolk ist es durch das Wärmen des Brutnestes relativ warm. Die Bienen können aufgewärmt problemlos zum Ausflug starten. Landen sie dann jedoch auf kalten Flächen, sammeln an kalten und vielleicht sogar feuchten Blüten insbesondere in Bodennähe, verlieren sie womöglich so viel Wärme, dass sie nicht wieder starten können. In der Folge verklammen sie und gehen ein. Selbst Bienen, die auf dem Rückflug zum Bienenstock auf dem kalten Boden oder im feuchten Gras vor dem Stockeingang landen, verklammen schnell und schaffen nicht mehr die Rückkehr ins wärmende Volk.

Quelle: https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/tiere/bienenkunde/aktuelles/honigbienen-verklammen-und-sterben-vor-dem-flugloch-153634.html

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Mehr von Bienen, Blümchen & Insektenhotels

Eulenfalter

Das ist ein Eulenfalter.  Genauer gesagt eine Gammaeule.

Ich freue mich nicht besonders, wenn ich die Raupen der Eulen sehen, denn viele Eulenlarven fressen an meinem Gemüse. Bei Massenvermehrungen können sie zu echten Schädlingen werden. Die Gamma-Eule ist ein Generalist, sowohl im Lebensraum, als auch im Nahrungsanspruch. Der Falter besucht Blüten aller Art. Seine Raupen  legt er besonders gerne auf Salat-, Spinat- oder Kohl-Äckern ab.

So ist sie einer der häufigsten Nachtfalter, wobei ihre Zahl stark schwankt. Unterstützt durch Einwanderungswellen aus dem Süden kommt es immer wieder zu regelrechten Gammaeulen-Jahren. Denn Gamma-Eule sind Wanderfalter, sie können sogar Hochgebirge wie die Alpen überqueren, so dass es vom Frühjahr bis in den Herbst hinein  zu Einwanderungswellen aus dem Mittelmeerraum kommen kann. Über Rückwanderbewegungen weiß man bisher nur wenig. Sicher ist, ihr Lebensraum reicht bis nach  Nordafrika, umfasst große Teile Asiens und umfasst Europa bis zum Polarkreis.

Das Taubenschwänzchen:

DSC_0331 Diesen Falter habe ich dieses Jahr auch zum ersten mal in meinen Leben wahrgenommen. Farblich eher unscheinbar ist er mir wegen seines Kolibri-artigen Fluges ins Auge gefallen. Im nervösen Scwirrflug fliegt er von einer Blüte zur andern und trinkt im Gegensatz zur Mehrheit der Schmetterlinge den Nektar während des Fluges. Hilfreich ist dabei sein enorm langer Rollrüsseln, mit dem er in die tiefen Kelche seiner Zielblüten gelangt. In Gärten fliegt es besonders gerne Rittersporne an, insbesondere langkelchige Pflanzen, aber auch Lichtnelken, Phlox und Schmetterlingsflieder, Klee, Storchenschabel, Natternkopf, Zieste und Jasmin. DSC_0329

Auch das Taubenschwänzchen gehört zu den Wanderfaltern, und auch es  kommt immer wieder aus dem Mittelmeerraum in unsere Breiten. Auch sie überqueren dabei die Alpen.  Sie sind unglaublich gute und ausdauernde Flieger. Auf ihren Wanderungen liegen sie in Betracht ihrer Größe unglaubliche  Distanzen zurück und können bis zu 3.000 Kilometer in weniger als 14 Tagen bewältigen.
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Das Taubenschwänzchen gehört zu den Schwärmern, einer Gruppe der Schmetterlinge die größten Teils nachtaktiv ist. Das Taubenschwänzchen  fliegt hingegen auch tagsüber.

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Natur im Garten: Wildbienen und ihren Verwandten Lebensraum bieten

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Nachdem ich im Frühjahr bei einem Vortrag über Wildbienen war, sind mir auf einmal ganz viele Wildbienen und andere Insekten in meinem Garten aufgefallen, die ich dann  im Laufe des Jahres alle fleißig per Foto gesammelt habe. Das ganze Jahr drehte sich medial ja um das Insektensterben und die Gefährdung ihrer Vielfalt und ihrer Lebensräume. So nahm ich mir vor, über das Jahr mal zu schauen, welche Insekten so meinen Garten besuchen und bewohnen.

Jedes Mal habe ich recherchiert, was das für eine Art ist, wie sie lebt und welche Ansprüche sie an ihren Lebensraum hat und ich war ganz begeistert, was für eine Vielfalt ich vorgefunden habe und dass sie ihren Weg in meinen Garten gefunden haben. Ich habe mich dann um so mehr bemüht meinen Garten als Lebensraum attraktiver zu machen. Mehr dazu in Teil 2.

Also los geht es mit den Sichtungen:

Der Bienenwolf:

Dieses mir bis Dato unbekanntes Tier ist der Bienenwolf. Der Bienenwolf (Philanthus triangulum) gehört zur Familie der Grabwespen.

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Grabwespen sind eine parsitoide Wespenart. Das bedeutet, dass die Larven dieser Wespen in ihrer Entwicklung parasitisch leben und den Wirt bis zum Ende ihrer Entwicklung am Leben erhalten, der Wirt aber mit dem Ende dieser Entwicklung getötet wird.   Beim Bienenwolf ist dieser Wirt die Honigbiene. Meine Bienen ;-(! Unter Umständen kann es in der Nähe von Bienenstöcken zu einer Massenvermehrung des Bienenwolfes kommen, so dass der Honigertrag beeinträchtigt wird. In der Regel kommt die Art aber vereinzelt vor und verursacht keine Schäden. Ich habe ihn nur dieses eine Mal gesehen. Es hatte gerade geregnet und er konnte nicht weg.

Der “Wolf” lauert da auf seine Beute, wo sie hinkommen wird- hier auf dem gerne besuchten Schleierkraut.  Das Opfer wird bei der Nektarsuche überwältigt. Das mit den Beinen ergriffene Opfer wird sofort durch einen Stich zwischen die Vorderhüfte gelähmt. Daraufhin presst der Bienenwolf mit seiner Hinterleibspitze den Hinterleib der Beute zusammen. Durch diesen Druck auf den Honigmagen der Biene tritt an ihrem Mund ein Nektartropfen aus, den der Bienenwolf aufleckt. Die Beute wird anschließend in Rückenlage gedreht und im Flug zum Nest transportiert- praktische Doppelverwertung- bloß nichts umkommen lassen. In dem Filmchen unten kann man sich ansehen, wie das abläuft.

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https://www.youtube.com/watch?v=8H4vGVqPZcU

Besonders beeindruckend finde ich den breiten Kopf und die stark ausgeprägten Mundwerkzeuge, die Mandibeln. Auch ohne zu wissen, was das für eine Art ist, ahnt man, dass man hier ein Raubtier sieht.

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Als Lebensraum braucht der Bienenwolf warme Sandböden, insbesondere an Steilhängen von Sandgruben oder Hohlwegen. Ich habe nur diesen kleinen Streifen- der Steingarten- ich bin fasziniert, was da alles Platz findet. Aber wer weiß, wo der brütet.

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Bienen im Sperrbezirk: Ausbruch der Amerkanischen Faulbrut

Eigentlich wollte ich mich die Tage hinsetzten und einen Post über mein erstes Honig-Schleudern schreiben, aber aus aktuellem Anlass muss ich umschwenken auf die Bedrohung durch die Amerikanische Faulbrut.

Mitte November bekam ich Post vom Veterinäramt meines Bienen-Bezirkes, dass die amerikanische Faulbrut ausgebrochen sei, und ich bin mit meinen Bienen im Sperrbezirk. Anhängig lange Ausführungen von Geboten und Verboten. Der Sperrbezirk hat nur 1 Km Radius, das ist recht klein und ich stelle fest, bin richtig in der Mitte. Das heißt ich bin schön nah dran am Herd und ich habe Angst.

Amerikanische Faulbrut-kurz AFB, was ist das?:

Die Amerikanische Faulbrut ist eine hochansteckende anzeigepflichtige Bienenseuche. Sobald der Verdacht besteht muss der Amtstierarzt informiert werden.
Erreger
  • Lateinischer Name: Paenibacillus larvae larvae
  • Sporenbildendes Bakterium
  • Sporen sind Dauerstadien und sehr widerstandsfähig gegenüber hohen Temperaturen (bis zu 120°C) sowie nahezu unbegrenzt ansteckungsfähig.
Entwicklung
  • Der Erreger befällt ausschließlich die Brut der Honigbiene.
  • Durch sporenhaltiges Futter gelangt der Erreger in den Larvendarm und keimt hier aus.
  • Jüngste Maden (bis 1 1/2 Tage) werden bereits durch wenige Sporen angesteckt und sterben frühzeitig, noch ehe es zur Massenvermehrung des Erregers kommt.
  • In den Larven kommt es erst nach Verdeckelung der Zelle zur eigentlichen Massenvermehrung der Faulbrutbakterien.
  • Die Streckmade oder Vorpuppe wird nun samt der Chitinhaut vollständig zersetzt und bildet in der unteren Zellrinne eine zungenförmige schleimige Masse.

Quelle: https://www.lwg.bayern.de/bienen/krankheiten/084048/index.php

Von Tanarus – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7884746

Sperrbezirk & Juristische Regelungen

In Deutschland regelt die Bienenseuchen-Verordnung sowohl Prophylaxe als auch Schutzmaßnahmen im Verdachtsfall bzw. nach amtlicher Feststellung der Seuche, die als anzeigepflichtige Tierseuche amtlich bekämpft wird.

Prophylaktisch kann jeder Imker jederzeit seine Bienenvölker durch einen amtlich bestellten Bienensachverständigen auf Amerikanische Faulbrut untersuchen lassen. Der sinnvollste Zeitpunkt dafür liegt im Frühjahr vor der Bildung von Ablegern. Eine solche Untersuchung ist zwingend erforderlich, wenn der Imker beabsichtigt, Völker zu verkaufen bzw. abzugeben, eine Belegstelle zu beschicken oder mit Bienenvölkern zu wandern. Bienensachverständige stellen für diese Zwecke Gesundheitsbescheinigungen aus, die in Kopie sichtbar an den Beuten befestigt werden. (Meine Bienen wurden auch letztes Jahr getestet- alles OK.)

Im Fall des Verdachts oder des Ausbruchs der AFB dürfen vor der amtlichen Klärung bzw. Feststellung der Seuche durch das Veterinäramt an dem Bienenstand keine Veränderungen vorgenommen werden. Für alle Personen außer dem Besitzer und seinen Vertretern und Handlungsgehilfen, Tierärzten und zuständigen Bienensachverständigen gilt ein Betretungsverbot.

Nach amtlicher Feststellung der AFB müssen am betroffenen Bienenstand Bienenwohnungen, tote Bienen, Gerätschaften, Wabenmaterial, Wachsvorräte usw. nach Anweisung des Amtstierarztes desinfiziert oder unschädlich beseitigt werden. Seuchenkranke Bienenvölker werden je nach amtlicher Anordnung entweder getötet („abgeschwefelt“) oder durch ein Kunstschwarmverfahren behandelt.

Mit der amtlichen Feststellung weist die Veterinärbehörde auch einen Sperrbezirk mit mindestens einem Kilometer Radius um den betroffenen Bienenstand aus, in dem alle dort gelegenen Bienenstände ebenfalls auf AFB untersucht werden müssen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Faulbrut

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