Category: Bienen (page 1 of 2)

Vollfrühling, Steingarten und 1. Honigraum

Der Beginn der Obstbaumblüte läutet den Vollfrühling ein und gleichzeitig ist er das Signal für das Imkerei-Handwerk den Honigraum aufzusetzen, den jetzt wird enorm viel Honig eingetragen nd das Volk wächst exponential. Gleichzeitig blüht’s auch andersweitig in allen Ecken und ich habe eine Menge zu tun.

Türkenpflaume im Vordergrund, dahinter die Kirsche

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Schlupf der Mauerbiene & Frühjahrsblüher

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Heute habe ich den restlichen Wein an der Giebelseite geschnitten und wie immer das Loch in der Mauer inspiziert, in das eine Wildbiene ihre Brut gelegt hatte. Eher beiläufig, wie immer eben im Vorbeigehen, doch heute gab es etwas Neues zu sehen! Die ersten Bienen haben sich durch ihren Lehmdeckel gefressen, aber sie verharren in ihrem Gang. Vielleicht ist es ihnen zu kalt? In dem anderen Bohrloch sitzt auch eine geschlüpfte Solitärbiene. Ich dachte ja, das  Loch sei nicht belegt, weil es nicht bis vorne belegt war, im Gegensatz zu dem Anderen. Tief im Tunnel sitzt die geschlüpfte Biene. Ich habe mit der Taschenlampe rein geleuchtet, konnte aber kein Foto machen.

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Den ganzen Tag, habe ich geguckt, ob die Biene doch einen Ausflug machen will, aber sie tat es nicht. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Tagen aussieht. Aber wahrscheinlich ist sie einfach weg, wenn ich das nächste mal komme.

Auch meine Honigbienen sind aktiv und sammeln fleißig Pollen.  Bei meinem Nachbarn mit den unglaublich vielen Frühblühern finden sie ab Februar immer ein gutes Angebot, aber auch ich habe ein paar schöne Blüten zu bieten, und ich arbeite daran, dass es mehr wird. Ich zeige bis auf den Neuzugang ja jedes Jahr die gleichen Pflanzen, deswegen verzichte ich heuer darauf alle namentlich vorzustellen.

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Es lebt! – Frühlingserwachen bei den Honigbienen

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Viele haben mich in letzter Zeit gefragt, wie es den Bienen geht, was gerade bei ihnen passiert und woher ich das weiß. Ich wollte gerade ganz trocken ausholen vom Ist-Stand zu berichten, aber siehe da, das Wetter spielt mir in die Hände: Die Bienen fliegen (schon zum zweiten Mal), aber ich bin das erste Mal Zeuge. Heute waren es 15 Grad, das ist der Startschuss für die Bienen, obwohl erst Mitte Februar ist.

Woher weiß ich, dass sie schon mal geflogen sind in den letzten Tagen? Sie haben tote Bienen vor die Tür gekehrt und eine Biene war auf dem Anflugbrett verklammt.

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Verklammen:

Honigbienen sind wechselwarme Tiere. Die Körpertemperatur wechselwarmer Tiere entspricht nahezu der Temperatur der Umgebung. Im Bienenvolk ist es durch das Wärmen des Brutnestes relativ warm. Die Bienen können aufgewärmt problemlos zum Ausflug starten. Landen sie dann jedoch auf kalten Flächen, sammeln an kalten und vielleicht sogar feuchten Blüten insbesondere in Bodennähe, verlieren sie womöglich so viel Wärme, dass sie nicht wieder starten können. In der Folge verklammen sie und gehen ein. Selbst Bienen, die auf dem Rückflug zum Bienenstock auf dem kalten Boden oder im feuchten Gras vor dem Stockeingang landen, verklammen schnell und schaffen nicht mehr die Rückkehr ins wärmende Volk.

Quelle: https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/tiere/bienenkunde/aktuelles/honigbienen-verklammen-und-sterben-vor-dem-flugloch-153634.html

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Mehr von Bienen, Blümchen & Insektenhotels

Eulenfalter

Das ist ein Eulenfalter.  Genauer gesagt eine Gammaeule.

Ich freue mich nicht besonders, wenn ich die Raupen der Eulen sehen, denn viele Eulenlarven fressen an meinem Gemüse. Bei Massenvermehrungen können sie zu echten Schädlingen werden. Die Gamma-Eule ist ein Generalist, sowohl im Lebensraum, als auch im Nahrungsanspruch. Der Falter besucht Blüten aller Art. Seine Raupen  legt er besonders gerne auf Salat-, Spinat- oder Kohl-Äckern ab.

So ist sie einer der häufigsten Nachtfalter, wobei ihre Zahl stark schwankt. Unterstützt durch Einwanderungswellen aus dem Süden kommt es immer wieder zu regelrechten Gammaeulen-Jahren. Denn Gamma-Eule sind Wanderfalter, sie können sogar Hochgebirge wie die Alpen überqueren, so dass es vom Frühjahr bis in den Herbst hinein  zu Einwanderungswellen aus dem Mittelmeerraum kommen kann. Über Rückwanderbewegungen weiß man bisher nur wenig. Sicher ist, ihr Lebensraum reicht bis nach  Nordafrika, umfasst große Teile Asiens und umfasst Europa bis zum Polarkreis.

Das Taubenschwänzchen:

DSC_0331 Diesen Falter habe ich dieses Jahr auch zum ersten mal in meinen Leben wahrgenommen. Farblich eher unscheinbar ist er mir wegen seines Kolibri-artigen Fluges ins Auge gefallen. Im nervösen Scwirrflug fliegt er von einer Blüte zur andern und trinkt im Gegensatz zur Mehrheit der Schmetterlinge den Nektar während des Fluges. Hilfreich ist dabei sein enorm langer Rollrüsseln, mit dem er in die tiefen Kelche seiner Zielblüten gelangt. In Gärten fliegt es besonders gerne Rittersporne an, insbesondere langkelchige Pflanzen, aber auch Lichtnelken, Phlox und Schmetterlingsflieder, Klee, Storchenschabel, Natternkopf, Zieste und Jasmin. DSC_0329

Auch das Taubenschwänzchen gehört zu den Wanderfaltern, und auch es  kommt immer wieder aus dem Mittelmeerraum in unsere Breiten. Auch sie überqueren dabei die Alpen.  Sie sind unglaublich gute und ausdauernde Flieger. Auf ihren Wanderungen liegen sie in Betracht ihrer Größe unglaubliche  Distanzen zurück und können bis zu 3.000 Kilometer in weniger als 14 Tagen bewältigen.
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Das Taubenschwänzchen gehört zu den Schwärmern, einer Gruppe der Schmetterlinge die größten Teils nachtaktiv ist. Das Taubenschwänzchen  fliegt hingegen auch tagsüber.

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Natur im Garten: Wildbienen und ihren Verwandten Lebensraum bieten

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Nachdem ich im Frühjahr bei einem Vortrag über Wildbienen war, sind mir auf einmal ganz viele Wildbienen und andere Insekten in meinem Garten aufgefallen, die ich dann  im Laufe des Jahres alle fleißig per Foto gesammelt habe. Das ganze Jahr drehte sich medial ja um das Insektensterben und die Gefährdung ihrer Vielfalt und ihrer Lebensräume. So nahm ich mir vor, über das Jahr mal zu schauen, welche Insekten so meinen Garten besuchen und bewohnen.

Jedes Mal habe ich recherchiert, was das für eine Art ist, wie sie lebt und welche Ansprüche sie an ihren Lebensraum hat und ich war ganz begeistert, was für eine Vielfalt ich vorgefunden habe und dass sie ihren Weg in meinen Garten gefunden haben. Ich habe mich dann um so mehr bemüht meinen Garten als Lebensraum attraktiver zu machen. Mehr dazu in Teil 2.

Also los geht es mit den Sichtungen:

Der Bienenwolf:

Dieses mir bis Dato unbekanntes Tier ist der Bienenwolf. Der Bienenwolf (Philanthus triangulum) gehört zur Familie der Grabwespen.

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Grabwespen sind eine parsitoide Wespenart. Das bedeutet, dass die Larven dieser Wespen in ihrer Entwicklung parasitisch leben und den Wirt bis zum Ende ihrer Entwicklung am Leben erhalten, der Wirt aber mit dem Ende dieser Entwicklung getötet wird.   Beim Bienenwolf ist dieser Wirt die Honigbiene. Meine Bienen ;-(! Unter Umständen kann es in der Nähe von Bienenstöcken zu einer Massenvermehrung des Bienenwolfes kommen, so dass der Honigertrag beeinträchtigt wird. In der Regel kommt die Art aber vereinzelt vor und verursacht keine Schäden. Ich habe ihn nur dieses eine Mal gesehen. Es hatte gerade geregnet und er konnte nicht weg.

Der “Wolf” lauert da auf seine Beute, wo sie hinkommen wird- hier auf dem gerne besuchten Schleierkraut.  Das Opfer wird bei der Nektarsuche überwältigt. Das mit den Beinen ergriffene Opfer wird sofort durch einen Stich zwischen die Vorderhüfte gelähmt. Daraufhin presst der Bienenwolf mit seiner Hinterleibspitze den Hinterleib der Beute zusammen. Durch diesen Druck auf den Honigmagen der Biene tritt an ihrem Mund ein Nektartropfen aus, den der Bienenwolf aufleckt. Die Beute wird anschließend in Rückenlage gedreht und im Flug zum Nest transportiert- praktische Doppelverwertung- bloß nichts umkommen lassen. In dem Filmchen unten kann man sich ansehen, wie das abläuft.

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https://www.youtube.com/watch?v=8H4vGVqPZcU

Besonders beeindruckend finde ich den breiten Kopf und die stark ausgeprägten Mundwerkzeuge, die Mandibeln. Auch ohne zu wissen, was das für eine Art ist, ahnt man, dass man hier ein Raubtier sieht.

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Als Lebensraum braucht der Bienenwolf warme Sandböden, insbesondere an Steilhängen von Sandgruben oder Hohlwegen. Ich habe nur diesen kleinen Streifen- der Steingarten- ich bin fasziniert, was da alles Platz findet. Aber wer weiß, wo der brütet.

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Bienen im Sperrbezirk: Ausbruch der Amerkanischen Faulbrut

Eigentlich wollte ich mich die Tage hinsetzten und einen Post über mein erstes Honig-Schleudern schreiben, aber aus aktuellem Anlass muss ich umschwenken auf die Bedrohung durch die Amerikanische Faulbrut.

Mitte November bekam ich Post vom Veterinäramt meines Bienen-Bezirkes, dass die amerikanische Faulbrut ausgebrochen sei, und ich bin mit meinen Bienen im Sperrbezirk. Anhängig lange Ausführungen von Geboten und Verboten. Der Sperrbezirk hat nur 1 Km Radius, das ist recht klein und ich stelle fest, bin richtig in der Mitte. Das heißt ich bin schön nah dran am Herd und ich habe Angst.

Amerikanische Faulbrut-kurz AFB, was ist das?:

Die Amerikanische Faulbrut ist eine hochansteckende anzeigepflichtige Bienenseuche. Sobald der Verdacht besteht muss der Amtstierarzt informiert werden.
Erreger
  • Lateinischer Name: Paenibacillus larvae larvae
  • Sporenbildendes Bakterium
  • Sporen sind Dauerstadien und sehr widerstandsfähig gegenüber hohen Temperaturen (bis zu 120°C) sowie nahezu unbegrenzt ansteckungsfähig.
Entwicklung
  • Der Erreger befällt ausschließlich die Brut der Honigbiene.
  • Durch sporenhaltiges Futter gelangt der Erreger in den Larvendarm und keimt hier aus.
  • Jüngste Maden (bis 1 1/2 Tage) werden bereits durch wenige Sporen angesteckt und sterben frühzeitig, noch ehe es zur Massenvermehrung des Erregers kommt.
  • In den Larven kommt es erst nach Verdeckelung der Zelle zur eigentlichen Massenvermehrung der Faulbrutbakterien.
  • Die Streckmade oder Vorpuppe wird nun samt der Chitinhaut vollständig zersetzt und bildet in der unteren Zellrinne eine zungenförmige schleimige Masse.

Quelle: https://www.lwg.bayern.de/bienen/krankheiten/084048/index.php

Von Tanarus – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7884746

Sperrbezirk & Juristische Regelungen

In Deutschland regelt die Bienenseuchen-Verordnung sowohl Prophylaxe als auch Schutzmaßnahmen im Verdachtsfall bzw. nach amtlicher Feststellung der Seuche, die als anzeigepflichtige Tierseuche amtlich bekämpft wird.

Prophylaktisch kann jeder Imker jederzeit seine Bienenvölker durch einen amtlich bestellten Bienensachverständigen auf Amerikanische Faulbrut untersuchen lassen. Der sinnvollste Zeitpunkt dafür liegt im Frühjahr vor der Bildung von Ablegern. Eine solche Untersuchung ist zwingend erforderlich, wenn der Imker beabsichtigt, Völker zu verkaufen bzw. abzugeben, eine Belegstelle zu beschicken oder mit Bienenvölkern zu wandern. Bienensachverständige stellen für diese Zwecke Gesundheitsbescheinigungen aus, die in Kopie sichtbar an den Beuten befestigt werden. (Meine Bienen wurden auch letztes Jahr getestet- alles OK.)

Im Fall des Verdachts oder des Ausbruchs der AFB dürfen vor der amtlichen Klärung bzw. Feststellung der Seuche durch das Veterinäramt an dem Bienenstand keine Veränderungen vorgenommen werden. Für alle Personen außer dem Besitzer und seinen Vertretern und Handlungsgehilfen, Tierärzten und zuständigen Bienensachverständigen gilt ein Betretungsverbot.

Nach amtlicher Feststellung der AFB müssen am betroffenen Bienenstand Bienenwohnungen, tote Bienen, Gerätschaften, Wabenmaterial, Wachsvorräte usw. nach Anweisung des Amtstierarztes desinfiziert oder unschädlich beseitigt werden. Seuchenkranke Bienenvölker werden je nach amtlicher Anordnung entweder getötet („abgeschwefelt“) oder durch ein Kunstschwarmverfahren behandelt.

Mit der amtlichen Feststellung weist die Veterinärbehörde auch einen Sperrbezirk mit mindestens einem Kilometer Radius um den betroffenen Bienenstand aus, in dem alle dort gelegenen Bienenstände ebenfalls auf AFB untersucht werden müssen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Faulbrut

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Wie voll sind die Bienen?

Auch wenn wir es nicht so richtig merken, die Bienen gehen auf den Winter zu. Großes Thema in der letzten Zeit war deswegen das Einfüttern. Ein Thema, bei dem ich ein bisschen unsicher bin, weil mir das Erfahrungswissen fehlt. Auch die Varroabehandlung stand auf dem Plan und auch das hat mich sehr verunsichert, denn die Angaben die ich von meinem Lehrimker bekam, waren nicht gleich denen meines Imkerpaten. Und da geht es ja nicht um irgendwas, es geht wenn es schlecht läuft um Leben und Tod. Lassen kann man es aber auch nicht, weil das auch den Tod des Volkes bedeuten kann.

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Das ist ein Futterrähmchen, voll befüllt und verdeckelt. Eine solche Wabe wiegt 2,3 Kilo. Ich habe volle und nicht volle gewogen. Die nicht vollen wiegen ca. 1,6 kg.

Dieses Jahr war es sehr schwierig, denn es war zu lange zu heiß, in dem Zeitraum, der für die Behandlung vorgesehen ist. Die ist an den Jahrezyklus gekoppelt und deshalb nicht undendlich verschiebbar. Ich habe es also im vorgesehenen Zeitraum gemacht, ich habe die Temperaturen auf Varrowetter gecheckt, eine Seite, die anzeigt, wenn die Temperaturen ok, zu hoch oder zu niedrig sind. Und ich habe die die Mitte von der Mengenangabe der Ameisensäure genommen, die ich von beiden Imkern bekam. Aber zwischendurch ist es dann zu heiß geworden und es ist zu viel von der Ameisensäure auf einmal verdunstet. Das ist natürlich kein Spass für die Bienen.  Bei zu starker Bedampfung können die Bienen  Verätzungen erleiden, Löcher können in den Chitinpanzer geätzt werden oder die Bienen sterben sogar. Ich musste also die Ameisensäure an den zu heißen Tagen raus nehmen. Das hat mich auch nervös gemacht, weil dann ja unterbrochen wurde- hat das dann dennoch  die gleiche Wirkung? Ich weiß es nicht.

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Ich hatte keine Folie zwischen Brutraum und Deckel gelegt und deshalb ist alles zugekittet mit Propolis. Heute habe ich bei einem Vortrag zur Bienenhaltung eine schöne Begriffsherleitug gehört: Propolis- zusammen gesetzt aus Pro und Polis, ‘pro’ heißt ‘davor’ und als ‘Polis’ wird für gewöhnlich der typische Staatsverband im antiken Griechenland bezeichnet. Das meint also den Bienenstaat und seinen Bau. Ursprünglich bewohnten Bienen alte Baumhöhlen, zb. frühere Spechthöhlen, in denen natürlich Zersetzungsprozesse durch Pilze und Bakterien stattfanden. Um den Bien- den Bienenstaat- zu schützen vor schädlichen Auswirkungen dieser Umgebung, verkitteten die Bienen die Wände der Höhlen sowie die Schlitze und Zuglöcher. Das Propolis umschloss und schützte den Bien, wie eine Stadtmauer die Stadt, die ja auch vor der Siedlung verläuft. Propolis eben. Das erklärt auch die antibiotische und antimykotische Wirkung. Sie war nötig in der Umgebung, in der sich die Honigbienen natürlich entwickelt haben.

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Beobachtungen am Bienenstock

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Am Bienenstock gibt es immer was Spannendes zu sehen. Zur Zeit bereiten sich die Bienen, Wespen und Hornissen auf den Winter vor und gieren nach Zucker. Ich wurde heute sogar von einer Wespe gestochen, die ich beim Essen unterm Arm eingeklemmt habe. Eine ganze Horde wollte uns den Fisch vom Teller klauen. Auch  mein Bienenvolk wird öfter von Wespen angeflogen, die ihre Vorräte räubern wollen und so versuchen sie sich zu schützen: Sie haben eine Türsteherbrigade abgestellt, den den Eingang kontrollieren und unerwünschte Besucher abwehren.

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Sogar nachts hängen die Türsteher noch draußen rum. Je nach Intensität der Belagerung durch Fressfeinde wächst de Brigade oder schrumpft wieder.

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Jeden Tag ca 15-16 Uhr fliegen sich die Jungbienen ein. Ich wusste aus einem Vortrag, dass das so ist, aber ich wusste nicht genau wie das aussieht und dachte:” Oh, Gott, jetzt wird mein Bienenstock ausgeräubert!”

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Bienen: Stau am Flugloch und ein Blick auf das Brutnest

vlcsnap-2018-07-11-02h01m22s197Als ich beim letzten Bienenkurs war,  ereignete sich dieser Stau vor dem Flugloch. Mein Mann musste per Telefonferndiagnose beherzt eingreifen.  Ich hatte das Flugloch auf Anraten meiner Lehrer einggeengt, um mein kleines Volk vor Räuberei* zu schützen, denn die große Trachtzeit* ist bei uns mit der Lindenblüte vorbei gegangen. Ein kleines Flugloch lässt sich besser verteidigen als ein großer Spalt.  Aber niemand hat mir gesagt, wie groß oder klein, das sein soll.

Naja jetzt weiß ich es: 8-12 cm breit, max. 2 cm hoch. Das Volk ist gut gewachsen und das sieht man auch, wenn man in die Beute guckt und dementsprechend ist auch mehr Betrieb am Flugloch.

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*Trachtzeit: Als Trachtzeit bezeichnet der Imker die Monate in denen die Bienen ihre Vorräte anlegen. Hier sammeln  sie nicht nur Nektar für den beliebten Honig sondern auch Pollen, der als Eiweßquelle für die Bienen dient. Hier sind besonders die Massentrachten relevant. Das sind vor allem Massenblüher wie Raps, Linde, Akazie, Tannen…. in der Stadt wegen der fehlenden großen Landwirtschaft also vor allem Bäume). Das Ende der jeweiligen Trachtzeiten, kann  je nach Region und Witterung von Anfang Juni bis Ende September fallen.

Mein Mann hat ein Video vom Bienenstau und dessen Auflösung aufgenommen:

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Gartenrundgang Juni: 15 Tage Blümchenguck- Teil 2

Kleine Warnung vorweg, das ist ein laaanger Artikel:-)

Rund ums Gewächshaus:

Am besten wächst, was sich selbst den Standort gewählt hat, wie hier dieKandelaber Königskerze (Verbascum olympicum) – von Kandelaber ist aber wenig zu sehen-, die ich alle Jahre immer wieder an geringfügig wechselnden Stellen um das Kiesbeet habe. Sie fügt sich wunderschön ein zwischen dem Oleander und dem Steppensalbei.

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