Category: Gemüse (page 1 of 6)

In der Anzuchtstation

Chilis und Tagetes

In der Anzuchtstation wird es eng. Wie ich erwartet habe ist durch die Anzuchterde das Wachstum der jungen Pflänzchen ganz enorm. Einige Pflanzen tun sich besonders hervor. Das sind die Tagetes, eine Variation die wenifer gefüllt blüht, aber um die 1 Meter hoch wird und die Tasmanian Black Chili, sowie der ungarische Spitzpaprika. Von der Paprika/ Chili Chay ist nur eine Pflanze auf gegangen und die mickert trotz der gleichen Erde vor sich hin. Ach die Thunder Mount. Longhorn wächst nur sehr zart. Es scheint sortenbedingt.

Warum ziehe ich denn Tagetes vor, wird sich mancher fragen. Die Antwort ist: Wegen der Schnecken in meinem Garten. Die machen alles platt, was sich selbst aussäht. Die Sämlinge haben keine Chance. Ich weiß nicht, ob die vorgezogenen den Schnecken Widerstand leisten können, ich hoffe es aber.

Bei dem Größenzuwachs muss deswegen endlich umgetopft werden, die Pflanzen haben schon angefangen sich gegenseitig zu beschatten. Die Kleineren haben das Nachsehen. Die Wurzelentwicklung ist sehr zufriedenstellend.

Die dunklen Pigmente der Tasmanian Black sind auch nach den Keimblättern immer noch zu sehen. Sieht spannend aus. Und weil es so eng wird mit so vielen Pflänzchen, musste ich mich erweitern und noch eine kleine Anzuchtstation dazu kaufen. Ich hätte natürlich lieber gleich die Zwei-Etagen-Variante genommen, aber der Preis für die LED-Lampen in Verbindung mit der Metallkonstruktion sind echt atemberaubend teuer. Da könnte ich eine Menge Pflanzen im Baumarkt für kaufen. Aber schön sieht es aus und ich stehe jeden Morgen und Abend vor meinen Jungpflanzen und gucke ihnen beim Wachsen zu.

Wer sich über die andere Optik wundert: Mein Worpress wurde geuptdatet und alle möglichen Funktionen wurden gestrichen und ersetzt durch total einschränkenden Müll, konzipiert für Nutzer die mit SMS lesen gelernt haben. Der Weiter-lesen-Button wurde gestrichen, selbstbestimmte Fotoanordnung und Vergrößerung durch klicken, Link-Entfernung und das aller unfassbarste auch der Blocksatz in der Schriftformation! WTF?!


Meine Chilisorten 2019 & Thema Anzuchterde

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Juhu, es ist wieder so weit! Saisonstart beim Vorziehen, der Anfang der Garten-Gemüse-Saison. Die Ersten sind die Chilis, und weil das letztes Jahr so gut geklappt hat, habe ich ordentlich beim Samenhändler meines Vertrauens zugeschlagen. Chilis haben die gleichen Sammlerqualitäten wie Tomaten. Es gibt immer was Neues und Verrückteres, das man ausprobieren will. Das sind also meine Chili- und Paprikasorten für das Jahr 2019:

Palmichal Negro

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Irgendwie habe ich eine Vorliebe für dunkle Sorten, sowohl bei Tomaten als auch bei Chili. Ich weiß auch nicht, was das ist. Die Farbe erinnert mich an diese ganz dunklen Süßkirschen. Und die sind in meinem Hirn offensichtlich als ganz oben auf der Hitliste abgespeichert

Palmichal Negro ist eine  Sorte, die aus Costa Rica stammt. Ihre Früchte sind länglich, spitz zulaufend und reifen von grün über braun bis fast schwarz ab.  Sie  haben nur eine geringe, dafür aber fruchtige Schärfe. Ist ja auch mal schön. Sie ist buschig im Wuchs und wächst mit ca.  80 cm  halb hoch. Sie soll einen guten Ertrag liefern. Die Chilis lassen sich gut zum Grillen, Füllen, Kochen und auch Trocknen verwenden und natürlich auch gut für den  Rohverzehr. Chilipulver aus so dunklen Früchten macht bestimmt auch was her.

Art: Palmichal Negro (Capsicum annuum)
Schärfegrad:
1 – 2 leicht scharf
Fruchtfarbe: von grün nach fast schwarz
Fruchtgröße: ca. 12cm
Wuchshöhe: ca. 80cm

Bildquelle: https://www.legrainier.com/wp-content/uploads/PIM29546.jpg

Thunder Mountain Longhorn

Diese Sorte habe ich wegen ihrer spannenden Fruchtform ausgesucht:  Die Früchte der Thunder Mt. Longhorn werden sehr lang, einige Exemplare erreichen eine Fruchtlänge von  mehr als 50 cm. Dazu haben die Chilischoten so eine interessante Struktur, wie diese Wasserschläuche, die mit  dem Wasserdruck schrumpfen oder sich ausdehnen.

Thunder Chili & Mushroom Spieße | CHILI BARBECUE

Bildquelle: http://www.chili-barbecue.de/thunder-chili-mushroom-spiesse/

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Der Topfgarten über den Dächern von Kairo

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 Cairo Urban Gardener

Meine Freundin Bianca lebt seit vielen Jahren in Ägypten.  Seit einigen Jahren wohnt sie in einer Wohnung mit einer riesigen Dachterasse von 97 Quadratmetern.  Über die Jahre hat sie dort einen Dachgarten entwickelt, in dem sie ihrer Leidenschaft für Kakteen und Sukkulenten frönt, aber auch so viel Nutzpflanzen anbaut, wie in Topfkultur und dem dortigen Klima möglich ist.

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Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, was es  bedeutet, in einer so anderen Klimazone zu gärtnern und Topfgärtnern auf einer Dachterasse in einer 9 Mio. Stadt ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Die Motivation und die Liebe zum Wachsen und Gedeihen teilen wir aber gleicher Maßen.

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Kleines Gemüsegarten-Intermezzo: Last days of tomatoes

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Ernte 16.11.2018

Heute habe ich noch mal einen Blick ins Gewächshaus geworfen: So sah es aus. Durch das milde Klima gab es immer noch kein Frost und die Tomaten haben immer noch Lebenswillen.

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16.11.2018

Sehr lange wird dieser Zustand aber nicht mehr anhalten, deshalb habe ich nun die letzten verbliebenen Tomaten abgeräumt. Das ist jetzt die vierte grüne  oder semi-grüne Ernte, die ich kleckerweise nachreifen lasse. Ein Teil wird kühl zur Entwicklungsverzögerung im Gartenhaus geparkt. Der Andere Teil kommt in die warme Küche.

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IMG_20181116_1347135Die Striped Roman reift sogar noch selbstständig ab. Es ist immer noch interessant zu sehen, wie unterschiedlich die verschieden Tomatensorten mit den äußeren Einflüssen umgehen. Die Striped Roman ist neben  einer weiteren Sorte z.B. stärker von Fruchtfäule und Schimmel befallen als andere. Am meisten überrascht mich die Michael Pollan, die im Freiland extrem anfällig gegen Nässe ist und dadurch auch gegen Braunfäule. Hier hält sie sich immer noch sehr gut, obwohl sie ein begrenztes Höhenwachstum hat und schon im August damit durch war. Doch sie bildet aus den Blattachsen immer wieder kurze Seitentriebe  mit 1-3 Tomaten. Eine sehr ungewöhnliche Art zu wachsen. Aber auch andere Tomaten blühen noch und schieben Geiztriebe, da wo die alte Mutterpflanze nicht mehr so fit aussieht:

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Gartenrundgang Oktober und letzte große Ernte

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Blick vom Gemüsegarten über die kleine Obstwiese mit den Bienen.

Der goldene Oktober neigt sich dem Ende und langsam geht es ans Abernten und Aufräumen. Aber der Garten hat noch immer einiges zu bieten, da wird es doch mal wieder Zeit für einen Gartenrundgang:

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Jetzt spielen die Ringelblumen ihre Stärke aus: Ihre anhaltende Blüte, auch sehr spät im Jahr.  Ich schneide die Pflanzen immer zurück, damit sie sich nicht unkontrolliert aussähen. Dadurch verlängert sich die Blühdauer einer Pflanze sehr.

Die automatische Bewässerung ist noch immer in Betrieb, weil für die ersten beiden Oktoberwochen kein Regen angesagt war. Aber die Frequenz und Beregnungsdauer ist runter geregelt.

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Nach dem Foto habe ich das Spargelkraut runter geschnitten. Ein mal in der Woche nehme ich das Laub auf, zusammen mit dem Rasenmähen. Das nehme ich gerne um abgeräumte Beete zu mulchen.

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Die Tomaten gehen in die “Verlängerung”

Soho: Seit September zeigt sich der Effekt der Tomatenhaken. Ich nuddele ab und hänge um und die Tomatenpflanzen werden immer länger. Zeit es mal her zu zeigen:

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Weil selbst mein großes Gewächshaus nicht sooo groß ist, funktioniert das mit dem Umhängen nicht so elegant, wie es gedacht war. Hier ist noch mal der Film über die Funktionsweise der Tomatenhaken, der mich dazu inspirierte (ab Min. 5:53):

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Das Chilli- und Paprika-Experiment: Die Ergebnisse

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Alle meine Chili- Pepperoni-Sorten: Oben grün= Türkische Gewürzpaprika, darunter Pepperoni Orange, darunter eine unreife und reife Pfefferoni “Elephant”.

Ich kann es selbst kaum glauben, ich habe erfolgreich Chilis und Paprika angebaut und zwar nicht gekaufte, sondern vom Samenkorn an, selbst groß gezogen. Und dann ist auch noch was reif geworden. Also nee, wirklich. Das ich das noch erleben darf.

Türkischer Gewürzpaprika:

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Türkische Gewürzpaprika, ausgereift.

Der türkische Gewürzpaprika, ist die einzige Pflanze, die ich gekauft habe, weil mein aus grünen Schoten gekratztes Saatgut wegen Unreife nicht aufgehen wollte. Ich finde den Namen irreführend, weil das Ding ganz schön scharf werden kann und auch von der Form eher einer Chili oder Pepperoni gleicht. Ich habe bei der Suche auch die Gleichsetzung vom türkischen Gewürzpaprika mit der  Chili KEKOVA gesehen und ich denke das stimmt.

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Ernteglück

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Das war meine erste Tomatenernte. Gleich darunter die zweite, das sah schon ganz anders aus. Jetzt ist wieder Zeit des Überflusses.

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Die einzelnen Sorten werde ich wieder extra vorstellen, das burgund-farbene ist roter Basilikum, außerdem ernte ich fleißig Salat- und Einlegegurken, die ich natürlich auch ständig einlege.

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Zwei Wochen Nutzgarten: Johannistag bis 8. Juli

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Dank viel Beregnung mit dem Rasensprenger, sieht mein Garten immer noch grün aus, während drum herum die Wälder und Äcker brennen. Schlimm. Ich graule mich aber vor der diesjährigen Wasserrechnung.

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Das erste Ernteprodukt in den zwei Wochen  waren die Johannisbeeren, die von meinem Nachbarn rüber wachsen. Als Ausgleich wachsen bei ihm meine zu ihm Kirschen rüber.

Der Gemüsegarten ist dies Jahr schwierig und deshalb etwas frustierend für mich. Ich habe diverse Problemchen, durch das ein oder andere Getier, darunter auch mein Hausgetier oder wieder mal durch oder Pilz- oder Viruserkrankungen.

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Hier sieht man ein gutes Beispiel: Schäden durch Ameisen. Erst haben sie mir die Wurzeln meiner Setzlinge angenagt, so  das ein paar Kohlrabi und Rote Beete eingegangen sind. Bei denen, die geworden sind, gingen sie dazu über die Epidermis anzunagen und die Säfte zu saugen, die die Pflanzen versorgen. Später, wenn die Epidermis dicker wurde, ließen sie davon ab, aber so sah dann der ausgewachsene Kohlrabi aus: Aus einer kleinen Schadstelle am Baby-Kohlrabi wurde ein große Narbe. Continue reading

Obst- und Gemüsegarten Anfang Juni

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You’ll never walk alone. Ich werde von Katzen verfolgt.

Alles wächst rasend. Einer kleiner Blick in den Gemüsegarten, morgen sieht es schon wieder anders aus. Oben das Beet mit Salaten, Zwiebel und Schwarzwurzel, da wo sie nicht durch scharrende Katzen zerstört wurde.

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Dicke Dinger, die sehen zum anbeißen aus!

Zum Schutz meiner Aussaat bei den Bohnen und den Mairüben und Rettichen habe ich mir so eine Kratzsperre bauen müssen, weil das in der kritischen Phase ihr Lieblingsbeet war. Funktioniert.

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Aktuell ist das ihr Lieblingsbeet: Das Hochbbeet, eine Riesenkiste als Katzenklo-Jippi! Die Pflanzen sind aber groß genug, um das Gescharre zu überstehen. Hier wächst Stangensellerie. Der mag ja Dünger.

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