Category: Gemüse (page 6 of 7)

Das große Ernten geht weiter

Alle drei Tage spätestens müssen das Fallobst gesammelt  und die Tomaten gepflückt werden. Die Tomaten sind echt irre. Ich komme kaum hinterher. Heute habe ich diese Ernte eingefahren:

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Ich habe es nicht gewogen, aber ich würde sagen, ich habe einen neuen Rekord aufgestellt. Es gibt derzeit nur ein Problem: Durch die starken Regenfälle in den Letzten Tagen sind nahezu alle Tomaten aufgeplatzt. Das gilt in besonderem Maße im Gewächshaus, obwohl es da selbst ja nicht regnet und ich eher gleichmäßig wässere, wenn.  Aber wenn es rundherum regnet, zieht auch die Erde im Gewächshaus das Wasser. Zudem ist die Erde seit dem Austausch etwas zusammen gesunken und ist jetzt unter dem Höhenniveau der Umgebung, so dass sich das Wasser da noch etwas stärker sammelt, wie in einer Badewanne.

Der Boden ist reiner Kompost und so wachsen die Tomaten dort überdimensional. Die Größen, die die Purple Russian erreichen, haben nichts mehr mit dem zu tun, was man Sortenstandard bezeichnen kann. Nur eben diese Risse:

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Kartoffelernte und Ergebnisse im Vergleichsanbau

In Erwartung des kommenden Herbstes, einhergehend mit kalten nassem Wetter, was mir die Freude am Buddeln in der Erde vermiest, habe ich die ganzen Kartoffeln geerntet. Ich musste ja noch warten, bis bei dem hinteren Beet die Strünke absterben. Die Kartoffeln dort waren nur 2 Wochen später gesetzt worden, brauchten aber im Schnitt über einen Monat länger, um abzureifen.

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Überhaupt war der diesjährige Kartoffelanbau reich an Erkenntnissen, da ich Vergleichspflanzungen gemacht habe. Auf dem vorderen Beet standen die Kartoffeln sehr weit auseinander. Der Mittelstreifen wurde mit starker Anhäufelung angebaut und zwei Pflanzen in der Außenreihe waren nicht gemulcht worden, weil ich keinen Grasschnitt mehr übrig hatte.
Das hintere Beet war nur zur Pflanzung gehäufelt worden, gemulcht aber recht dicht, doch mit Versatz gepflanzt. Das Ergebnis war folgendes:
Die Pflanzabstände wirkten sich nicht aus, was heißt: die Hinteren waren nicht zu eng gepflanzt, aber ein übertriebenes Mehr an Platz macht trotzdem nicht mehr Kartoffel.

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Das große Ernten

Seit gefühlten Jahrzehnten  ist das  die erste halbwegs anständige Möhrenernte. Sonst waren sie immer eher Scherzartikel. Dick und rund guckten sie aus der Erde.  Erwartungsvoll hat man dran gezogen und dann kam nur ein Propfen von einer Möhre raus.

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Die walzenförmige Rote Beete. Guckt bis da, wo es dunkel ist aus der Erde. Da kann man schön zusehen, wie sie wächst.

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Es gibt  Tomaten satt! Im Vordergrund sieht man die rot-orange Hillbilly. Sie sieht so schön aus. Wie ein Solaristationseffekt in einem Fotobearbeitungsprogramm.

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Die Ernte kommt nach Hause und der Kater hat immer die Nase drin, denn er hofft Zwiebeln zu finden, deren getrocknetes Laub er abkauen will. Das Zeug muss voll gut sein. Er bettelt von früh bis spät ganz vorwurfsvoll, wenn er nichts ab bekommt.

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DSC_0385Ist es hier? Oder vielleicht da? Keine Zwiebeln? Unverschämtheit. Vielleicht tun es auch die Wurzelzipfel an den Möhren, sehen ja auch so aus? Nee, ist nicht gut. Zwiebeln!!!

Der Kater hat entdeckt, dass ich einen Vorrat im Kühlschrank habe, seitdem kriegt er den Kopf nicht mehr aus dem Kühlschrank und ist auch der Erste, wenn die Tür aufgeht oder ich nur andeute ihn öffnen zu wollen.

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Oh, da sind ja Zwiebeln!!!!! Ran an den Speck! Wenn man nicht schnell genug dazwischen geht, versucht er sich Zwiebeln aus dem Kühlschrank zu holen.  Manchmal finde ich noch eine, die ihr Laub noch hat. Die darf er dann haben. Aber aktuell hat er alles abgefressen.

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Uhh, guter Stoff! Ob das die pure Verzweiflung ist, ob mangelndem Katzengras? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist da wirklich was tolles drin für Katzen.

Gartenrundgang September

Der 31.08. war für mich der letzte Sommertag  (über 30 Grad). Darauf folgte ein Temperatursturz von 10 und mehr Grad und Gewitterschauer und Wolken sorgten für weiteren Verdruss. Immer, wenn die Sonne rauskam, hab ich in den letzten Tagen die Kamera rausgeholt, um den Garten im September festzuhalten. Im Sonnenschein ist Garten einfach schöner und der Niedergang tut weniger weh.

Fangen wir mit den Obstwiesen an:

DSC_0431In der Mitte der Wiese hatte einst wohl ein Beet existiert, dessen Bepflanzung aber seit langem eingegangen sein muss. Dort war die Erde anschließend abgesunken, so dass eine große Senke im Boden war, wie, als hätte man dort eine Teichschale rausgenommen. Alle Erde , die beim Wegeverlegen angefallen war und beim Einebnen des Kiesrondells anfiel, habe ich dort immer kleckerweise ausgebracht und fest getrampelt. Auf dem Teil, der zum Haus zeigt, habe ich breits Rasen gesäht.

DSC_0430Ich habe den vorderen Süßkirschenbaum beschnitten. Alle kranken Äste und alle die, zu dicht, überkreuzt oder zu weit nach unten hängend wuchsen, sind entfernt worden. Der Baum hat jetzt nahezu eine Flachkrone.

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Die beschnittene Sauerkirsche.

Auch die große Sauerkirsche daneben habe ich geschnitten. Sie hatte eine Krone im Ungleichgewicht entwickelt, nachdem sie sie falsch beschnitten worden war. Aber auch hier wuchs allerlei in die falsche Richtung und einige abgeerntete kahle Ruten habe ich auch weggenommen. Ich bin mit dem Rückschnitt noch nicht ganz fertig, weil ich den höchsten Ast noch einkürzen muss. Der ist nämlich nicht die Stammverlängerung sondern eine Leitastverlängerung. Wegen dem Prinzip der Spitzenförderung würde dieser immer weiter den größten Zuwachs haben und die Krone würde immer unausglichener wachsen. Der Beschnitt ist, was die Blattmasse angeht, ziemlich radikal ausgefallen, aber jetzt stimmt wieder die Form und ich bin gespannt ob er nächstes Jahr entsprechend förderlich austreibt.

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7,2 Kg Tomatenernte

Die gestrige Tomatenernte ergab 7,2 Kg! Was macht man mit so vielen Tomaten? Neben einen minimalen Frischverbrauch koche ich die Mehrheit ein, zu Chutny und “Dosentomaten”, aber natürlich im Glas.

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Und dann habe ich gestern noch dieses Tier gesehen:

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Portraits der diesjährigen seltenen Tomatensorten

Wer frühere Artikel dieses Blogs zu den Tomaten gesehen hat, weiß, dass ich  keine Tomatensetzlinge gekauft  habe, sondern alle Tomaten aus Samen selbst vorgezogen habe. Drei Sorten stammen dabei von einem Saatgut-Erhaltungsbetrieb von den Kanarischen Inseln, eine italienische Sorte habe ich im Baumarkt gekauft und die Wildtomaten hatte ich als samenfeste Sorten aus dem Vorjahr zur Verfügung. Bei allen Sorten, bis auf die italienische San Marzano lag mein  Fokus neben erhofften Geschmack auf Resistenz gegen Krautfäule und Klimaangepasstheit. Deshalb habe ich größtenteils osteuropäische Sorten. Gelbe Tomaten baue ich nicht an, ich finde sie schmecken fad. Rote schmecken mir einfach besser.

Sorte: Stupice:

DSC_0787Stupice ist eine kartoffelblättrige, tschechische Sorte. Sie ist die früheste meiner Sorten. Sie bleibt unter 1,50 Meter und will buschig wachsen. Das kommt dem Ertrag zu Gute, aber die Triebe müssen abgestützt werden. Der Platz für eine buschig wachsende Tomate muss mit eingeplant werden.

Die Stupice hat bei mir durchgehend die Gelbkragenkrankheit, was sich nur auf zu viel Sonne zurückführen lässt. Dass eine Tomate zu viel Sonne haben kann, war mir auch was neues. Auch von daher ist es klug die Tomate nicht zu stark auszugeizen, da die Blätter die Früchte beschatten können und sich der Gelbkragen nicht bildet. Ansonsten empfielt sich Halbschatten oder ein Schattiernetzt/ keine direkte Sonne.

Die Früchte  sind 5-7 cm im Durchmesser, mehrheitlich rund, manchml aber auch gerieft und dann größer bis 10 cm im Breitenquerschnitt, wie bei einer kleinen Fleischtomate. Sehr ertragreich. Den Geschmack finde ich jetzt nicht besonders erinnerungswürdig. Man kann sagen, ist halt ne Tomate, nicht besser als aus dem Laden.

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Gartenrundgang Anfang August

Es ist mal wieder Zeit für einen Gartenrundgang, eigentlich wollte ich ja jeden Monat Einen machen, aber ich habe es für Juli einfach nicht geschafft. Ich hatte zu viel mit der Arbeit als solches zu tun.  Aber dafür sieht man jetzt eher einen Vergleich:

Ich starte immer gerne mit einem Überblick den Hauptweg runter Richtung Garentor unr hoch Richtung Haus.

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Von den Stauden in der Rabatte mache ich nur eine Bildersammlung, auf den Pflanzplänen unter Gartenplanung kann man nachlesen, was wo steht.

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Die Phloxe blühen jetzt, die Mehrheit hatte ich im Frühjahr bestellt, hellrosa mit pinker Mitte ist “Bright Eyes”, der Weiße mit lila Knospen ist “Schneerausch”, der Magenta-blau-Lila heißt “Blue Paradise”. er ist magenta/ pink in der Frühphase der Blüte und bei normalem Tageslicht. In der Blauen Stunde und wenn die Blüte älter wird, verfärbt sie sich blau. Dann habe ich noch zwei Pflanzen aus dem Rasen ausgegraben. Eine ist noch nicht aufgeblüht, die andere kenne ich, aber nicht beim Namen. Sie ist so korallenrot.

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Bunte Gemüseernte wird zum Eintopf – mit Rezept

DSC_0645Heute verarbeite ich die erste eigene Ernte an Kartoffeln und Schwarzkohl, auch die rote Beete ist die Erste, die ich aus der Erde gezogen habe. Aus dem Sammelsurium an kleinen Mengen lässt sich gut ein Eintapf machen:

Kichererbsen-Gemüseeintopf

  • 1 Dose Kichererbsen
  •  Tomaten oder eine Dose passierte Tomaten
  •  Möhren
  • Kartoffeln
  • zur Verfügung stehendes Gemüse, welches sich mit Tomaten versteht.

Ich benutze die aktuelle Ernte aus Rote Beete, Grünen Bohnen, Borlotti-Bohnen, Zuchini, Sellerie (noch gekauft), Schwarzkohl

  • Olivenöl
  • 3-6 Zehen Knoblauch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Thymiam, Harrissa, Tajine-Gewürz, Blattsellerie
  • Räuchertofu

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Gartenrundgang Ende Juni

Auch wenn der Sommer sich bisher noch nicht so richtig wie Sommer  angefühlt hat mit seinen kühlen Temperaruren und dem vielen Regen, der Garten sieht langsam aus wie ein richtiger Garten: Zeit für einen Rundgang!

Hier erst ein mal ein paar allgemeine Eindrücke, die man hat, wenn man den Blick entlang der Hauptachse schweifen lässt:

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Auf dem ersten Bild sieht man die neu gestrichene Tür. Das unaufdringliche Grün passt schön zum Grün der Pflanzen. Ich komme gleich zum Gemüsegarten, erst einmal ein Eindruck von ihm in seiner Gänze:

IMG_0526 IMG_0525Alles wächst prächtig, auch das Unkraut. Ich habe es immer noch nicht geschafft alles zu mulchen. Das liegt daran, dass man ja auch immer nachbessern muss, wo das Zeug bereits verottet ist oder die Vögel alles weggekratzt haben. Die Wege, die nicht gemulcht sind, müsste ich erst einmal von Unkraut befreien und das dauert so lange. Da ist immer etwas Dringenderes, das meine Zeit beansprucht. Es ist auch einfach so heiß, wenn die Sonne scheint, dass ich da erst ab 18/19 Uhr überhaupt rangehen kann, denn die Fläche liegt von früh bis spät  in der  prallen Sonne.

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Das Ende der Tomatenanzucht

Dieser Artikel ist als Schlusspunkt zur Reihe der Tomatenanzucht gedacht. Ich habe die Fotos am 28.05. gemacht, als ich die letzten Freilandtomaten auspflanzte, habe aber nicht geschafft zeitnah darüber zu schreiben.

IMG_0403 IMG_0404Hier sieht man links eine Tomate der Sorte Stupice und rechts eine Tomate der Sorte Hillbilly. Rund 6 Tomaten sind noch nach draußen gewandert, nachdem ich es für dieses Jahr nicht mehr geschafft habe den ganzen Boden im Gewächshaus auszutauschen. die Tomaten haben seit Ende April im Gewächshaus gestanden und sind dort noch ordentlich gewachsen. Nichts geht über echtes Sonnenlicht. Zum Zeitpunkt der Aufnahme maßen sie rund 30 cm und zeigten schon die Blütenansätze.

Ich war schon stolz, dass das in dieser Qualität geklappt hat. Mein Nachbar hatte natürlich schon Tomaten, die ihm bis zum Knie gingen und erste Blüten hatten. Aber für meine Bedingungen ist das Ergebnis sehr gut.

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